Zwischen 5 und 9 Jahren alt zeigten die jüngsten Geisenheimer Judoka was sie drauf haben. Im Schlepptau mit Mama,Papa und Geschwister ging es am Muttertag nach Elz zum Pikkolo Randori.  Es ging vorwiegend darum  Erfahrung zu sammeln. Eine tolle Truppe zeigte sich schon beim Aufwärmen. Auch bei den Kämpfen unterstützten die Kameraden! Alle feuerten mit an. Lucie Ullrich und Theresa Mayr kämpften in der gleichen Gewichtsklasse und somit auch einmal gegeneinander. Hier hatte Theresa  die Nase vorn.  Im zweiten Kampf ging Lucie beherzter an die Sache, konnte sich aber nicht behaupten. Beide verloren noch gegen ein anderes Mädchen was Lucie den dritten und Theresa den zweiten Platz einbrachte. Überrascht hatte Sophia La Rocca. Voll bei der Sache gabelte sie ihre Gegnerin, nach langem Ringen, auf die Hüfte und warf sie zu Boden. Den nächsten Kampf verlor sie und wurde Zweite. Wiktoria Wieclaw kämpfte wie eine Löwin um ihr Junges. Allein der Kampf um einen guten Griff war schon spannend genug. Dann streckte sie auch noch alle drei Gegnerinnen, mit einem Schulterwurf für den sie jeweils die höchste Wertung bekam, nieder.
Alan Suszylo müsste eigentlich in Speedy Gonzales umgetauft werden. Seine drei Kämpfe dauerten zusammengezählt ca 10 Sekunden. Er fegte alle im Sekundentakt von der Matte und wurde natürlich Erster. Fabian Navarro Sita hatte es dagegen schwer. Fabi schlug sich tapfer doch seinem ersten Gegner konntet er nichts entgegen setzten. Doch im zweiten und dritten Kampf zeigte er, dass auch er Judo kann. Fabi gewann beide Begegnungen und wurde Zweiter.

Kasper Wieclaw gewann seinen ersten Kampf vorzeitig, stand dann einem Gegner gegenüber der einen ganzen Kopf größer war. Kasper hatte gar nicht die Chance an ihn ran zukommen, denn auch die langen Arme des Gegners konnten immer schon eher zufassen. Doch Kasper ließ sich nicht einschüchtern. Auch die Angriffe des Gegners wehrte er wie ein erfahrener Judoka ab. Aus- und übersteigen, wegblocken  ... kein Problem. Dann kam Kaspers Chance. Er warf und bekam einen halben Punkt. Kasper hielt einen Haltegriff deutete aber das Kommando des Kampfrichter als Stopp und ließ los. Hier war er einfach zu unerfahren. Am Ende konnte sein Gegner den Kampf für sich entscheiden. Der letzte Kampf ging Unterschieden aus. Kasper wurde Dritter zeigte aber in dieser Altersklasse schon ein Judo wovon so mancher nur träumen kann. Alles in allem waren alle jüngsten Judoka super Hammer gut.